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Einleitung.

THE CELEBRATION OF THE LIZARD
- by Jim Morrison / DOORS

Lions in the street and roaming
Dogs in heat, rabid, foaming
A beast caged in the heart of a city
The body of his mother
Rotting in the summer ground.
He fled the town.

He went down South and crossed the border
Left the chaos and discorder
Back there over his shoulder.

One morning he awoke in a green hotel
With a strange creature groaning beside him.
Sweat oozed from its shiny skin.

Is everybody in ?
The ceremony is about to begin.


Wake up !
You can't remember where it was.
Had this dream stopped ?

The snake was pale gold
Glazed & shrunken.
We were afraid to touch it.
The sheets were hot dead prisons
& she was beside me.
Old she is not... young
Her dark red hair
The white soft skin.
Now, run to the mirror in the bathroom
Look !

She is coming in here
I can't live thru each slow century of her moving.
I let my cheek slide down
The cool smooth tile
Feel the good cold stinging blood
The smooth hissing snakes of rain...

Once I had a little game
I liked to crawl back into my brain
I think you know the game I mean
I mean the game called "go insane"

Now you should try this little game
Just close your eyes forget your name
Forget the world, forget the people
And we'll erect a different steeple.

This little game is fun to do.
Just close your eyes, no way to lose.
And I'm right there, I'm going too.
Release control, we're breaking through.


Way back deep into the brain
Way back past around my pain
Back where there's never any rain.
And the rain falls gently on the town
And on the heads of all of us.
And in the labyrinth of streams
Beneath, the quiet unearthly presence of
Nervous hill dwellers in the gentle hills around,
Reptiles abounding
Fossils, caves, cool air heights.

Each house repeats a mold
Windows rolled
Beast car locked in against morning.
All now sleeping
Rugs silent, mirrors vacant,
Dust blind under the beds of lawful couples
Wound in sheets.
And daughters, smug
With semen eyes in their nipples.

Wait !
There's been a slaughter here.


(Don't stop to speak or look around
Your gloves & fan are on the ground
We're getting out of town
We're going on the run
And you're the one I want to come)


No to touch the earth
Not to see the sun
Nothing left to do, but
Run, run, run
Let's run.
House upon the hill
Moon is lying still
Shadows of the trees
Witnessing the wild breeze
C'mon baby run with me
Let's run.
Run with me
Run with me
Run with me
Let's run.

The mansion is warm, at the top of the hill
Rich are the rooms and the comforts there
Red are the arms of luxuriant chairs
And you won't know a thing a thing till you get inside.

Dead president's corpse in the driver's car
The engine runs on glue and tar
C'mon along, we're not going very far
To the East to meet the Czar.

Some outlaws lived by the side of a lake
The minister's daugter's in love with the snake
Who lives in a well by the side of the road
Wake up, girl ! We're almost home.

Sun, sun, sun
Burn, burn, burn
Moon, moon, moon,
I will get you
Soon !
Soon !
Soon !
I am the Lizard King
I can do anything.

We came down
The rivers & highways
We came down from
Forests & falls
We came down from
Carson & Springfield
We came down from
Phoenix enthralled
& I can tell you
The names of the Kingdom
I can tell you
The things that you know
Listening for a fistful of silence
Climbing valleys into the shade.

For seven years I dwelt
In the loose palace of exile,
Playing strange games
With the girls of the island
Now I have come again
To the land of the fair, & the strong, & the wise.
Brothers & sisters of the pale forest
O children of Night
Who among you will run with the hunt ?
Now Night arrives with her purple legion.
Retire now to your tents & to your dreams.
Tomorrow we enter the town of my birth.
I want to be ready.

Februar 1998

"Gernot, ich will nicht lange um die Sache herumreden, es hat sich bestätigt und Du hast Leberkrebs!"
Im ersten Moment drang das in mein Gehirn wie der Satz "Heute Mittag gibt es Wiener Schnitzel." Nun gut, KREBS, wenn das alles ist; und ich habe mir schon sonst 'was vorgestellt. Dass mein Schatz fast vor Weinkrampf vom Stuhl gefallen ist, dass sie und der Doc einen Disput hatten, bekam ich eigentlich nur am Rande mit. Mein Gott, nun regt EUCH doch ALLE nicht so auf!
Erst als wir dann zu Hause waren, meine Helga etwas zum Trinken aus dem Keller holte und ich allein im Wohnzimmer saß, kam es mit Urgewalt:
ICH HABE KREBS.
Dieser Gedanke tyrannisierte mich derartig, dass nur noch ein tierischer Schrei meinen Mund verließ. Der Schrei brach sich an den Wänden und fesselte mich mit meiner eigenen Angst. Er schlug mich zu Boden, trat mir so gewaltig in die Fresse, dass ich die Realität verlor. Ich war gnadenlos und unbarmherzig gefangen in einem undurchdringlichen Dschungel des Wahnsinns, der Hilflosigkeit und der Schizophrenie. So, wie es Jim Morrison von den DOORS in seinem Lied The End besungen hatte:
"Lost in a Roman wilderness of pain
And all the children are insane
All the children are insane
Waiting for the summer rain..."
Oder in meinem anderen Song (meinem Lebensmotto):
"Before I sink
Into the big sleep
I want to hear
I want to hear
The scream of the butterfly..."
Es ist nicht zu beschreiben, was da in einem los ist; welche unbekannten Mächte der Angst, der Verlorenheit, der Einsamkeit an einem zerren. Und immer und immer die beiden Worte vor Augen: T O D und W A R U M .
Erst in den folgenden Tagen hatte ich so langsam mitbekommen, dass es kaum Hilfemöglichkeiten für mich gab, nachdem mich ein Frankfurter Tumorspezialist, ein gewisser Professor Dr. Fischer untersucht hatte. Dieser Professor war es dann auch, der mich an einen anderen Professor in der Uniklinik überwies, der eine Kapazität auf dem Gebiet des Leberkarzinoms sein sollte. Prof. Dr. med. M. Lorenz und sein sagenhaftes Team, Frau Dr. med. Staib-Sebler und Frau Dr. med. C. Gog.
Am 16. März 1998 wurde ich dann morgens in der Uniklinik Frankfurt am Main aufgenommen und sollte am nächsten Tag operiert werden. Man hatte sich zu einer Teilentfernung meiner Leber entschieden, da der Tumor ziemlich groß sein sollte. Ich bekam meine Abführmittel, um den Darm für die bevorstehende Operation zu reinigen. Abends bat mich dann Prof. Dr. Lorenz, der die OP auch selbst leiten sollte, in sein Zimmer auf der Station im 11. Stock. Unter einigen Erklärungen zur bevorstehenden OP, fragte er mich unter anderem auch, ob ich eine Vorstellung davon hatte, wie groß der Herd des Karzinoms eigentlich sei. Ich verneinte und teilte ihm mit, dass ich immer noch von drei bis fünf Kirschkerngroßen Segmenten ausging, Das war bis zu diesem Abend auch mein offizieller Wissenstand. Er zeigte mir die letzten Aufnahmen des CT's, die man ein paar Tage zuvor bei einer Untersuchung in der Uniklinik angefertigt hatte. "Dies ist der rechte und der linke Leberlappen", höre ich auch heute noch seine Worte in meinem Kopf. "Was erkennst Du daran?", seine Frage, mir die Aufnahmen über den Schreibtisch zuschiebend. Ich betrachtete die Bilder und konnte nach einiger Zeit feststellen, dass fast der ganze Teil, den er zuvor als rechten Leberlappen bezeichnete, etwas dunkler war als der linke Teil. Seine Antwort auf meine Feststellung dröhnt mir noch heute im Schädel, windet sich auch noch in diesen Tagen durch die grauschwabbelnde Masse meines Hirns.
"DAS IST DEIN LEBERKARZINOM!"
In diesem Moment war ich geistig auf der anderen Seite des Seins!
Meine Chancen der Operation lagen bei 50: 50. Das bezog sich aber mehr darauf, dass ich die OP und die nächste Zeit überleben würde. So deutlich hatte es mir ein Stationsarzt mitgeteilt. Helga war dabei. Und es war der Morgen des 17. März 1998, der eigentliche Tag meiner OP. Diese hatte man aber kurzfristig um einen Tag verschoben, weil ein riesiges Team von Chirurgen, Ärzten und OP-Schwestern mit einer Lebertransplantation beschäftigt waren. So war ich also mehr unfreiwillig als aus eigenem Wunsch zu einem Tag des Wartens mehr gezwungen worden.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Helga, aber ohne Nahrung, weil ich nicht nochmals diese vier 1-Literflaschen Abführmittel zu mir nehmen wollte, die das Grauen in flüssiger Form darstellten. Meine innere Unruhe stieg von Minute zu Minute. Mit der Zeit wurde dieser Zustand fast unerträglich. Meine Krankenhausstation befand sich in der 11. Etage des Hauptgebäudes der Uniklinik. Ich stand an diesem Tag sehr oft auf dem kleinen Balkon, schaute in die Tiefe und sagte mir:
"Wenn du jetzt den Sprung wagst, ist alles in fünf Sekunden vorbei!"
Aber ich wagte den Sprung nicht. Nicht unbedingt aus Angst, sondern mehr aus dem Gedanken heraus, dass mir das einfach zu billig war. Ein zum Tode verurteilter Straftäter in irgendeiner Todeszelle der USA oder auch sonst wo auf dieser teils fuckin' world, hatte auch nicht die Möglichkeit sich mal kurzfristig zu verpissen.
NEIN, DIESE REISE WIRD BEWUSST GEGANGEN!
+++++ +++ +++++
Am nächste Morgen wurde ich dann so gegen 07.30 Uhr in Richtung OP gerollt, nachdem ich die ganze Nacht mehr gedöst und über den Abteilungsflur geschlichen war, als dass ich geschlafen hätte. Mit den besten Wünschen meiner Zimmerkollegen und dem obligatorischem "Toi! Toi! Toi!" ging es ab.
Hatte nur noch gefehlt, dass jemand das Lied anstimmte: "Ich hatte einen Kameraden..." Dafür war noch Zeit hinterher.
Aber zum Scherzen war mir in diesem Moment bestimmt nicht.
In der alten Lanzer sprache ausgedrückt:
Mir ging der Arsch auf Grundeis!
Ich wurde dann mit meinem Bett in einen Raum geschoben wo man die ersten Vorbereitungen mit mir anstellte. Man hob mich aus meinem Bett auf eine schmale rollende Liege, die dann auch der OP-Tisch sein sollte, Thrombose Strümpfe wurden mir übergestreift, das - an Arsch und Rücken offene - "Totenhemd" wurde mir angezogen und die Kanülen für weitere Veneneinläufe (ob Narkose-, Stabilisation- oder sonst welche medikamentösen Mittel) wurden mir gelegt.
Meine Angst stieg ins Unermessliche!
Nach einer "Ewigkeit" des Wartens rollte man mich dann irgendwann zwischen Wahnsinn und Angstohnmacht in den eigentlichen Vorbereitungsraum des OP. Hier war plötzlich alles anders. Mit einem Schlag war die Angst und der unsagbare Druck wie weggeblasen. Vielleicht lag es auch daran, dass mir keine andere Möglichkeit mehr blieb, als innerlich und mit dem Frieden einer höheren, undefinierbaren Macht mit mir ins Klare zu kommen.
Viele fragen mich wie das so ist, mit dem Krebs umzugehen. Nun, das ist so eine Sache! An manchen Tagen kommt es mir wie ein unendlicher Alp vor, ein anderes Mal wie eine Belustigung meines Lebens. Das schlimmste an dieser Krankheit ist aber, dass dir jeder einen guten Rat geben will, aber keiner weiß wie es in dir wirklich aussieht. Niemand, der auch nur im Geringsten seine Erfahrung mit einer tödlichen Krankheit gemacht hat, kann sich auch nur an nährend in die Gedankenwelt hinein fühlen, der man täglich ausgesetzt ist.
Ich bezeichne Krebs immer als eine Schubladenkrankheit.
???????...
...ja, diese Fragezeichen stehen jetzt in euren Köpfen. SCHUBLADENKRANKHEIT... was soll das sein?
Nun, das ist ziemlich einfach zu erklären.
Wie oft hört man als Nichtbeteiligter über eine Krebserkrankung von XY; oder man erfährt, dass XY an Krebs gestorben ist. Man hört es sich an, ist eventuell auch betroffen, wenn einem klar wird, dass man XY näher gekannt hat. Aber irgendwie will man sich mit dem Thema Krebs nicht auseinandersetzen. Man meidet es. Wendet sich davon ab wie von einem Aussätzigen. Man öffnet eine SCHUBLADE in seiner Gedankenwelt, legt dieses Thema darin ab, schließt die Lade und will nie mehr damit in Berührung kommen. Warum? Einfach weil der Begriff Krebs eine Gänsehaut erzeugt, weil man ihn nicht "fassen" kann. Er macht neugierig und gleichzeitig Angst. Man schlittert ab in eine Welt voller Greul und unerklärlicher Bosheit. Und weil man den Begriff irgendwie nicht fassen kann, meidet man somit sämtliche Berührungen.

Als Betroffener wirst du in eine Achterbahn geschleudert; die Sicherheitsbügel pressen dich in den Sitz, und es beginnt ein ganz sanfter Anstieg. Je höher du kommst, umso bewusster wird dir dein Zustand. Am Zenit angekommen, schlägt dir ein Blitz ins Hirn und du begreifst das Absurde deines Zustandes.
Du willst weg... Du willst aussteigen... Du willst flüchten, rennen, dich verstecken...
...doch du hast den Scheitelpunkt überschritten und stürzt in rasender Fahrt in die Tiefe. Vorbei an vorbeihuschenden Gedanken, an Lichtern der Erinnerung, an zuckenden Farbenspielen deiner Leidenschaft, Lust und Liebe.
Tauchst ein in Lichtjahre der Hilflosigkeit, Angst und Schmerzen.
Kein Laut verlässt deinen aufgerissenen Mund, kein Bild wird von deinen irrsinnig starrenden Augen aufgenommen.
Du schleuderst durch Loopings des Wahnsinns und das Quietschen der Bremsen, der fürchterliche Ruck als der Wagen urplötzlich stillsteht, reißt dich in die Realität zurück.
Und auf der roten Ampel direkt vor dir steht:
KREBS!

+++++ +++ +++++

Aus dem Tagebuch nach meinem Darmkrebs und der ersten Chemo:

Montag, 09.09.2002
Als ich heute meine Chemotherapie hatte, wurde ich von einem blöden Gedanken heimgesucht. Und zwar in dem Moment, als der Arzt mir meine Spritze mit der chemischen Substanz in die Vene jagte. Ich kam mir vor wie ein Todeskandidat in einem amerikanischen Todestrakt, der die Todesspritze injiziert bekommt. Nicht so, dass ich am Inhalt der "Fixe" krepieren könnte, aber so, dass ich mir vorstellen konnte wie sich ein Todeskandidat in dem Moment der Injektion fühlen muss. Erstens spürt man sehr stark wie die Substanz durch die Vene schießt. Kurz darauf hat man einen eklig-metallischen Geschmack im Mund. Gerade so, als würde man mit der Zunge an einer Gabel lecken, an deren Zinken schon die Legierung abgeplatzt ist. Allein der Gedanke daran lässt mich auch noch in diesem Moment erschauern. Nach ein paar Minuten ist dann jedoch alles wieder ziemlich normal.
Erst Stunden später spürt man die chemische Substanz fast in jeder Zelle seines Körpers. Wie eine giftige Natter windet sie sich durch meine Adern und kriecht in jedes Gen meines Körpers. Die Beine und Arme werden schwer. Sie beginnen zu schmerzen. Leichte Übelkeit gaukelt durch meine Innereien. Irgendetwas Unsichtbares und Bedrohliches hebt mich leicht an und im selben Moment drückt mich eine gigantische, mit einer Tarnkappe versehene Faust wieder auf den Boden der Realität zurück. SCHEISSE! SCHEISSE! SCHEISSE!
Aber ich werde mein Bündel tragen, denn meine Liebe ist stärker als die Angst vor dem Ende.
Before I sink
into the big sleep
I want to hear
I want to hear
the scream of the butterfly
come back, baby
back into my arm
we're gettin' tired of hangin' around
waitin' around with our heads to the ground
I hear a very gentle sound
very near yet very far
very soft, yeah, very clear
come today, come today...
- Lyric by Jim Morrison
- Music by the DOORS


Donnerstag, 19.09.2002, 02:44 Uhr

"Jedem Schöpfungsakt gehen Qualen und ein Geheimnis voran. Du bist heute dabei, dich selbst zu erschaffen. Versuch mal, zu genießen. Finde dich mit dem Unabdingbaren ab. Was immer geschieht, nimm es an. Je mehr du dich widersetzt, desto länger hält es an. Du musst lernen, all dein Gefühl, all dein Leid bis zur Neige auszukosten - du musst das durchstehen. Wenn dir das gelingt, kommst du als freier Mensch auf der anderen Seite an.
Das ist die wahre Befreiung. Freiheit - das einzige, wofür es sich zu sterben lohnt. Ich meine nicht die Art von Befreiung, bei der es in Kriegen geht. Für eine Sache zu sterben - das ist ein Begriff ohne Realität. Darum ging es der amerikanischen Verfassung ursprünglich nicht. Persönliche Freiheit, Leben, Grundrechte... Es ist ein viel persönlicherer Krieg, und in mancher Hinsicht ist er schwieriger, aber nicht weniger real. Der Tod, ob nun real oder imaginär, ist immer präsent. Und was ist unannehmbarer als der Tod? Nenn mir nur eine Sache. Du kannst es nicht. Wenn du den Tod annimmst, Mann, dann bist du am Ziel, dann bist du frei. Nichts kommt mehr an dich ran.
Völlige Annahme, das ist der Schlüssel. Um das Gute oder Böse zu überwinden, musst du sämtliche früher erworbenen Werte zerstören. Die zehn Gebote kannst du vergessen. Erfind deine eigenen Gebote. Werde dein eigener Gott, erschaffe dich selbst, entwickle ein eigenes Wertsystem.

Nietzsche sagt: um einen neuen Tempel zu bauen, muss der alte Tempel erst zerstört werden. Mit anderen Worten, Zerstörung ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. Wir sind darauf programmiert, das zu glauben, man hat uns das eingeredet, und das ist auch nicht weiter verwunderlich, vor allem nicht in einer Gesellschaft, die dem Materialismus so großen Wert beimisst wie die unsere. Aber diesen Quatsch musst du durchschauen, du solltest erkennen, dass es ohne Zerstörung nicht geht. Alles Leben befindet sich im Zustand ständigen Sterbens. Während wir altern, sterben wir auch. Wenn wir den Todesvorgang jedoch künstlich stimulieren, indem wir ein zerstörerisches Element einführen, können wir da durch auch das Tempo unserer Entwicklung beschleunigen. Da mit will ich sagen, dass es tatsächlich möglich ist, mit selbstzerstörerischem Verhalten die Lebenskraft zu erhöhen. Ohne Tod kann es kein neues Leben geben. Das steht sogar im Neuen Testament: >Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert, der wird's finden.> Aber es gibt keine Garantie, dass man es finden wird, wenn man es verloren hat. Das ist das Risiko. Da haben wir’s. Es ist wirklich paradox - um wirklich zu leben, muss man den Tod in Kauf nehmen. Der Einsatz ist dein Leben. Du musst bereit sein, da für zu sterben. Wenn du verlierst, ist alles aus. Aber wenn du gewinnst - wenn du gewinnst, Mann, wirst du es merken. Dann eröffnet sich dir das Unbeschreibliche. Das ist die andere Seite. Das sind die gereinigten Pforten der Wahrnehmung. Dahin möchte ich kommen..."
(Zitat aus dem Buch WONDERLAND AVENUE von Danny Sugerman, als Jim Morrison versuchte Danny während eines "bad Trips" die Angst vor der Ungewissheit zu nehmen.)
Ja, irgendwie kann ich mich da richtig einfühlen; denn es ist nur diese verdammte Angst vor dem Tod, vor dem Ende, vor dem Sterben, das mich so durcheinander wühlt und teilweise auch zermürbt. Aber ist der Tod andererseits wirklich nicht nur eine Veränderung? Was ist der Verlust? Eigentlich nur die Existenz in einer bestimmten Form des Seins. Kann es nicht auf der anderen Seite der Tür viel schöner und friedlicher sein? Das Ungewisse schafft die Angst. Niemand kam bisher wirklich aus dieser "Welt" zurück und sagte einem etwas über das WIE und WO. Diese verdammte Angst darf und sollte es nicht geben. Sie hindert mich daran mein Leben positiv zu gestalten. Sie bringt mich da zu unfreundlich, launisch und inhuman zu werden.
Ich kenne doch inzwischen den Gesellen an meiner Seite, der weder ein Gerippe, noch eine mit dunklem Umhang gekleidete Gestalt mit einer Sense ist. Ich kenne ihn seit 1998 als man mir eröffnete dass ich Krebs habe. Diese Krankheit oder nennen wir es bösartige Zellveränderung ist einfach so gestrickt, dass das eventuelle plötzliche Ende in dieser Existenz verdammt greifbar ist und wird. Es ist mit einem Mal ein Teil des Lebens geworden, das sich auch nicht abschütteln lässt.

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen >was iss'n mit dem plötzlich los? Will oder muss er sterben? Ist die Krankheit wieder ausgebrochen und existent?>
Nee, das ist nicht der Fall; ich versuche momentan nur, meinem Leben eine andere Richtung zu geben. Weg von Ängsten und zermürbenden Gedanken die mich ab und zu - zwar selten, aber doch immer wieder mal kommend - terrorisieren.
Was mich zurzeit am meisten beschäftigt ist die Frage, ob ich nicht die Chemo einfach abbrechen soll. Ich stelle mir des Öfteren die Frage, warum soll ich meinem gemartertem Körper noch mehr antun und zumuten, als er schon die ganze Zeit verkraften muss. Da sind zum einen die vielen Computertomographien mit ihren Kontrastmitteln, die Röntgenaufnahmen der Lunge, die Interferonbehandlung, die Operationen, die täglichen Medikamente. Und alles immer wieder mit der nicht zu beantwortenden Frage: HILFT DAS AUCH ALLES? Wenn es vorgesehen ist, das ich nur XY Jahre alt werde, dann ist es doch irgendwie egal, ob ich meinen Körper noch mehr mit Dolchen und Kugeln vergewaltige. Was ich meine ist, dass man mit diesen ganzem Scheiß-Drum-Herum einfach nicht mehr zum Leben kommt. D.h. ich bin nur noch damit beschäftigt, auf einen Termin beim Arzt zu warten, auf die nächste Chemo etc. Warum genieße ich nicht einfach die mir noch zur Verfügung stehende Zeit - wie lang sie auch immer sein mag! - und fülle sie mit Leben, mit Liebe, mit Schönheit, mit Wahrnehmung. EINE EINFACHE FRAGE MIT EINER SCHWERWIEGENDEN ENTSCHEIDUNG.


Gerry, 1975

Meine Moral ist fragwürdig, das stimmt...
Aber was soll's?
Eigentlich bin ich ein ziemlich einfacher Typ!

Eine verliebte Ballade für ein Mädchen namens Yssabeau
© by Villon, François (1431-1464)

Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund,
ich schrie mir schon die Lungen wund
nach deinem weißen Leib, du Weib.
Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht,
da blüht ein schöner Zeitvertreib
mit deinem Leib die lange Nacht.
Das will ich sein im tiefen Tal
dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl.

Im tiefen Erdbeertal, im schwarzen Haar,
da schlief ich manches Sommerjahr
bei dir und schlief doch nie zuviel.
Ich habe jetzt ein rotes Tier im Blut,
das macht mir wieder frohen Mut.
Komm her, ich weiß ein schönes Spiel
im dunklen Tal, im Muschelgrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!

Die graue Welt macht keine Freude mehr,
ich gab den schönsten Sommer her,
und dir hats auch kein Glück gebracht;
hast nur den roten Mund noch aufgespart,
für mich so tief im Haar verwahrt...
Ich such ihn schon die lange Nacht
Im Wintertal, im Aschengrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund.

Im Wintertal, im schwarzen Beerenkraut,
da hat der Schnee sein Nest gebaut
und fragt nicht, wo die Liebe sei,
Und habe doch das rote Tier so tief
erfahren, als ich bei dir schlief.
Wär nur der Winter erst vorbei
und wieder grün der Wiesengrund!
...ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!

... mit schonungsloser Offenheit berichte ich über mein Leben, meine Liebe, meine Musik
und habe eine Art Tagebuch gschrieben...


Hinweis in eigener Sache:

Egal warum ich das hier schreibe...
(In erster Linie um mich von der Krebsgeschichte abzulenken, die mich ab und an zu ersticken droht)
Egal für wen ich das hier schreibe...
(In erster Linie für mich selbst, für meine wahren Freundinnen und Freunde, sowie für die Menschen, die durch ähnlichen Schicksalsschlag verstehen warum ich das tue.)

Niemand hat DICH eingeladen...
Niemand hat DICH gnötigt...
Niemand hat DICH bezahlt...
Und niemand hat DIR gedroht...

DU bist aus freiem Willen hier...
Und vor allem bist DU
aus Neugier hier...

Also:
KEINE Beschwerden!
KEINE Fragen nach warum!

Noch eins zum Schluß:
Ich möchte nochmals drauf hinweisen, dass alles MEINE Empfindung und Meinung darstellt. Eine Übereinstimmung mit der Meinung anderer Personen muß sich dadurch nicht unbedingt ergeben. Je nach Sicht des Betroffenen.

+++++ +++ +++++

Die Worte und die Ausdrucksweise in meinem Niedergeschriebenen sind so geschrieben, weil ich nie Germanistik studiert habe und einfach so schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das Leben ist nicht nur Schönheit, Verständnis und Liebe, sondern es ist auch verdammt hart, ungerecht und sehr brutal.

Zum Abschluß meines kleinen "Vorgeplänkels" möchte ich DIR nur eines mit auf den Weg geben:

1. Vergiß niemals deine Herkunft und deine Heimat
2. Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter
3. Wer mit Ehrlichkeit nicht leben kann, der soll sich einen anderen Planeten suchen

Warum diese Homepage???

Behindert? Krank? Krebs?
Böser Bub? Rebell? Revolutionär?
Na und!
Bist DU eigentlich besser???

Mein Name ist Gernot, geb. am 27. Juni 1950.

Im Februar 1998 wurde ich durch meinen Internisten Dr. med. H. Gabriel, Maingau-Krankenhaus vom Roten Kreuz in Frankfurt am Main, wegen einer Lungenentzündung in das oben genannte Krankenhaus eingewiesen. Die Lungenentzündung wurde geheilt, aber in meinem Körper wurde eine andere Krankheit entdeckt: KREBS. Unter Leitung von Prof. Dr. med. M. Lorenz operierte mich am 18. März 1998 ein Superteam in der Uniklinik Frankfurt am Main, und befreite mich während einer sechseinhalbstündigen Operation von meinem rechten Leberlappen, in welchem ein 17 x 12 x10 cm großer Tumor gewachsen war.

Warum erzähle ich euch das eigentlich? Nun, um mich von meinem vom Streß meiner Krankheit abzulenken, kaufte ich mir mit damals 48 Jahren meinen ersten Computer, dann ein Modem und zum Schluß landete ich wie viele von euch auch im Internet. Mit der Zeit versuchte ich immer mehr über diesen geheimnisvollen Kasten zu erfahren und verbrachte an manchen Tagen bis zu 19 Stunden vor dem Rechner. Mit der Zeit begann ich dann mit der Gestaltung von Internetseiten und die ersten Versuche waren halt nur Versuche. Doch mit der Zeit kam der eine oder andere Kniff hinzu...

Heute will ich beginnen so 'ne Art Tage-, Wochen- oder Monatsbericht zu schreiben. Inzwischen nenne ich es einfach nur noch Notizen. Auch werde ich in Worte eingerahmte Ejakulationen aus vergangen Zeiten und 2000 Lichtjahre zurück hier niederschreiben. Ob es dann irgend jemanden interessiert oder ob es etwas wird, will ich an dieser Stelle 'mal offen lassen. Es wird aber bestimmt nicht so werden, daß ich nun in der altbekannten Tagebuchform schreibe (d.h. um 03.00 Uhr aufgestanden, um 03.15 Uhr geduscht, von 03.15 bis 03.30 Uhr gefrühstückt und... und... und...), sondern es wird mehr oder weniger ein Spiegel meiner Gedanken, Empfindungen, Gefühle, meiner Angst werden.

Angst? Na klar! Angst vor was? Zum Beispiel davor, daß dieser Scheiß Krebs wiederkommt.

Das Tagebuch ist für mich eigentlich ein Ventil, um mit der Situation meiner Erkrankung umzugehen. Meine damalige Leberkrebsgeschichte in den Griff zu bekommen, mit meiner Leberentzündung fertig zu werden und seit Freitag, 28.06.2002 auch noch mit meinem Darmtumor. Dieser wurde inzwischen auch längst beseitigt und es stehen seit 1998 alle drei Monate nur noch die Routineuntersuchungen an.

Einige Stimmen ließen auch verlauten:
"Wie kannst du das alles so ins Internet setzen, wo es jeder Mensch, den es interessiert lesen kann oder den die Neugier (die größte Sucht des Menschen!) auf dise Internetpräsenz treibt."
Dazu kann ich nur antworten, daß mir das alles selbst bewußt ist, aber es ist für mich einfach - wie schon gesagt - ein Ventil, um mit diesem enormen psychischen Druck fertig zu werden. Es sind alles nur Momentgedanken. Ich hatte es nie vor und werde es auch nie dazu verwenden, irgendwelche Personen oder Institutionen zu beleidigen, in den Schmutz zu ziehen, zu diffamieren oder schlecht zu reden. Außer sie beschmutzen das Ansehen meiner Frau Helga oder das meinige.
Wenn ich es an manchen Stellen getan habe oder tue, dann ist es aus dem Grund, weil es meine Meinung war und ich so darüber gedacht habe.
Ich liebe meine Frau über alles auf der Welt, aber manchmal ist man halt sauer, eingeschnappt oder was auch immer. Das gleiche mit Freunden, Bekannten oder mit meinen früheren Arbeitsstellen und so weiter. Eines habe ich auf jeden Fall aus meiner ganzen Situation gelernt:
das ich mir von KEINEM Menschen dieses Planeten je wieder in den Arsch treten oder mir das Wort verbieten lasse. Egal was andere von mir denken oder halten, ich habe gelernt was Humanität, Achtung und Verständnis bedeutet.
Ob Farbiger, Jude oder Türke:
WIR SIND ALLE NUR MENSCHEN!

Aber hier in unserem Land haben immer mehr Personen viele Probleme damit, denn es geht ihnen um dumme Rassenrechte, um idiotisches Chefgehabe, um Machtdemonstration, um diktaorische Strukturen oder einfach nur darum, ihre Aggressionen oder Minderwertigkeitsprobleme auf dem Rücken Schwächerer oder Minderheiten auszutragen.

Mein Hauptanliegen mit dieser Homepage liegt jedoch darin, daß ich - eigentlich ungewollt - irgendwann feststellte wie viele Menschen es eigentlich mit ähnlichen Erlebnissen und Krankheiten in Deutschland gibt (inzwischen kam noch Österreich, Frankreich, Spanien, Niederlande und England da zu). Dies beweisen mir die vielen, vielen positiven Emails die ich erhielt und erhalte.

Heute nach Jahren als Seemann, Roadmanager bei den verschiedensten Bands, als Rangierer bei der Bundesbahn, als Flugzeugabfertiger auf dem Frankfurter Flughafen, als Mitarbeiter und Betreuer der Eishockeymannschaft FRANKFURT LIONS, an Leberkrebs und Sigma-Karzinom operierter Mitarbeiter und Schwerbehindertenvertreter eines großen Möbelhauses zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden, rückwirkend zum 01.08.2003 Rentner und seit 1979 mit einer süßen Maus verheiratet, finde ich das Leben noch immer so animalisch und tierisch geil wie damals, als ich zum ersten Mal die Achterbahn meines Lebens bestiegen habe. Leben ist mehr als NUR Existenz auf diesem Planeten. Leben ist pure Geilheit...

Ob mich einige Leute, nachdem sie die folgende Geschichte gelesen haben, noch mögen, soll jeder mit sich selbst aushandeln. Es ist seine freie und individuelle Entscheidung die ich nicht beeinflussen kann und will.

Worum mir es aber bei der Niederschrift der folgenden Erlebnisse geht ist, daß ich vielleicht einigen den Anreiz dafür geben kann, etwas mehr nachzudenken, als schnell und allgemein Menschen pauschal zu verurteilen.

Vielleicht hilft es auch anderen, diesen Weg nicht zu gehen. Egal aus welchen Basisgründen auch immer. Alkohol und harte Drogen sind kein Ersatz zum Leben, zur Liebe, zum Sex.

Ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, daß ich rückblickend eigentlich auch nichts bereue, denn es hat mich zu dem gemacht was ich heute bin:
ein Mensch, der weiß was Schmerz ist, der weiß was Leid ist, der weiß was Hunger ist; der aber auch weiß was Liebe ist, was Freundschaft ist, was Achtung ist.

Und:
ICH BEREUE NICHT EINEN TAG MEINES LEBENS...
auch wenn vielleicht vieles einfacher gewesen wäre, wenn ich anders gelebt hätte.

Gewidmet ist diese Seite ganz besonders:

Onkologische Abt. der Uniklinik Frankfurt a.M. - Meine Lebensretter

- Frau Dr. med. Christiane G., meiner Onkologin aus dem Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

- Helga F., - meiner Frau, Freundin und Partnerin seit Februar 1977 (als ich sie im LOGO / Frankfurt am Main kennenlernte)
- Annet "Wolfkristall" L., - meiner "Schwester", Freundin + Erdenschwester, die zur rechten Zeit in mein Leben trat
- Isa "Goldensoul" M. - was soll ich sagen? Wir wissen es beide am Besten.

Meinen Freunden:

- Roger O. - dem ich sehr viel zu verdanken habe... (I'll never forget you...)
- Jürgen D. - eh Alter, thx for everything...
- Rosi D.. - du bist die Weiblichkeit... ... und es ist schön, Dich zu kennen

- Holger K - für viele Jahre Freundschaft mit und ohne "Bürschdeluder"
- Die Dewalds - Thx for many things
- P. J. F. -
I'm proud to meet you
- Marcus R. -
Mr. Bass persönlich
- Jerry James - ein ganz geiler Frontman und Kumpel


Sowie den Musikern + Bands:

- JIMI HENDRIX EXPERIENCE

JIMI HENDRIX, Gitarrist + Sänger
Gestorben 08. September 1970 in London.
Seine Tod wurde nie ganz aufgeklärt.

Du hast meinen musikalischen Horizont geöffnet

James Marshall „Jimi“ Hendrix (* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London, England) war ein US-Amerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist, der Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre vom Blues kommend erst die Rockmusik, dann verschiedenste zeitgenössische Musikrichtungen stark beeinflusste und die Rolle der E-Gitarre neu definierte, bevor er im Alter von 27 Jahren starb. Jimi Hendrix gilt als einer der hervorragensten Gitarristen aller Zeiten.

- JIM MORRISON & the DOORS

JIM MORRISON, Sänger
Gestorben 03. Juli 1971 in Paris
Die offizielle Todesursache lautet auf „Herzversagen“, die genauen Umstände seines Todes wurden nie hinreichend geklärt.

DU hast durch Deine Lyrik meinen Wegen eine andere Richtung gegeben

James Douglas Morrison (* 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida, USA; † 3. Juli 1971 in Paris, Frankreich) war ein US-amerikanischer Rock ’n’ Roll-Sänger und Lyriker. Er war der Sänger der Gruppe The Doors

- JANIS JOPLIN

JANIS JOPLIN, Sängerin
Gestorben 4. Oktober 1970 im Landmark Hotel in Los Angeles.
Die Todesursache soll ein Gemenge aus Alkohol und einer Überdosis Heroin gewesen sein. Aber nie 100%ig geklärt.

The Voice... die Stimme... der Blues

Janis Lyn Joplin (* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas; † 4. Oktober 1970 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Sängerin.

- LED ZEPPELIN

John Bonham, Drums
Gestorben: 25. September 1980
Erstickte im Schlaf an seinem Erbrochenen, was gemeinhin als Folge übermäßigen Alkoholkonsums bewertet wurde.

Dazed and Confused (Mein Lieblingssong)

Die Band entwickelte aus Elementen des Rock 'n' Roll, Blues, Folk sowie aus psychedelischen Einflüssen ihren eigenen Stil und wurde so letztlich zu einer der bedeutendsten Hard-Rock-Bands der Geschichte und einer der einflussreichsten und populärsten Bands der 70er Jahre.

- FRANK ZAPPA

FRANK ZAPPA, Bandleader
Gestorben 4. Dezember 1993 in Laurel Canyon, Los Angeles, Kalifornien Prostatakrebs

Mehr als nur ein Genie

Frank Vincent Zappa (* 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland; † 4. Dezember 1993 in Laurel Canyon, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Komponist und Musiker. Er veröffentlichte zu Lebzeiten mehr als 60 Alben und betätigte sich auch als Produzent und Filmregisseur. Neben Rockmusik schrieb Zappa auch Stücke für klassische Orchester. Er galt als exzellenter Gitarrenspieler und war dafür bekannt, bei seinen Auftritten auf virtuose Live-Darbietung der Stücke großen Wert zu legen. Für viele gilt Zappa, vor allem wegen seiner frühen Werke, auch als Kultfigur der Underground-Musik.

- METALLIC

Cliff Burton, Bassist
Gestorben: 27. September 1986 in Ljungby, Schweden.

Unfall mit dem Tourbus auf der "Master Of Puppets" Tour. Der Tourbus kam, so der offizielle Bericht, auf einer vereisten Straße ins Schleudern und stürzte auf die Seite. Burton wurde aus seiner Schlafkoje geschleudert und unter dem Bus begraben. Noch kurz zuvor hatte er mit Kirk Hammett um diese Koje gelost.

Metallica ist eine US-amerikanische Metal- und Hard-Rock-Band, die 1981 in San Francisco gegründet wurde. Metallica gehört seit Beginn der 90er Jahre zu den international erfolgreichsten Rockgruppen überhaupt.

- URIAH HEEP
(Originalbesetzung)

Gesang DAVID BYRON (bis 1976)
Leadgitarre, Gesang MICK BOX
Bass, Gesang PAUL NEWTON (bis 1971)
Schlagzeug LEE KERSLAKE
Keyboard, Gitarre KEN HENSLEY (bis 1980)

Nach dem Ende der Band "Spice" suchten die Musiker David Byron, Paul Newton und Mick Box 1969 neue Mitstreiter. Ihr Manager Gerry Bron brachte sie mit dem Multiinstrumentalisten Ken Hensley von The Gods zusammen. Zuvor hatten Hensley und der später auch zu Uriah Heep gehörende Schlagzeuger Lee Kerslake mit The Gods schon zwei Alben und einige Singles veröffentlicht.

Schon das erste Uriah Heep - Album Very 'eavy, very 'umble enthielt mit Gypsy einen Top-30-Hit in Deutschland. 1971 wurde das Album Salisbury veröffentlicht. Es enthält mit Lady in Black, gesungen von Ken Hensley, das bekannteste Lied der Band. Das Album Look At Yourself wurde im Titelstück durch Musiker der Gruppe Osibisa ergänzt. Den Synthesizer im Lied July Morning spielte Manfred Mann. Diese Alben erschienen auf dem Vertigo-Label.

1972 bildete sich die klassische Besetzung, bestehend aus: Mick Box (Gitarre), Lee Kerslake (Schlagzeug), David Byron (Gesang), Gary Thain (Ex-Keef Hartley Band;Bass) und Ken Hensley (Keyboard, Gitarre und Gesang). Die Alben Demons and Wizards, The Magician's Birthday, Uriah Heep Live 1973, Sweet Freedom und Wonderworld mit den dazugehörigen Singles The Wizard, Easy Livin und Stealin' waren in Europa ein kommerzieller Erfolg.

In den USA gelang Uriah Heep der große Durchbruch hingegen nie.

Der Bassist Gary Thain erlitt am 15. September 1974 während eines Konzerts in Dallas einen Stromschlag und war danach nicht mehr in der Lage zu spielen. Am 8. Dezember 1975 wurde er 27jährig tot in seiner Wohnung aufgefunden. Seit seinem Stromunfall litt er an Herzrhythmusstörungen. Da Thain auch schwer heroinabhängig war, konnte die Todesursache nie restlos geklärt werden.

Sein Nachfolger wurde John Wetton, der zuvor Mitglied bei King Crimson und Roxy Music gewesen war. Wetton war später Mitbegründer der US-amerikanischen Band Asia und wurde 1979 durch Trevor Bolder ersetzt.

Im September 1976 verließ David Byron die Band und gründete Rough Diamond. Er starb 1985 an den Folgen seiner Alkoholsucht.

Dieses Design heisst "Kamera". Hier mal mit einem 3er-Menü, dh. Doppel-Menü oben plus Menü links. Vielleicht haben Sie es auch schon festgestellt: Für einen Webdesigner sind dunke Layouts komplizierter als helle Layouts. Viele scheitern daran, weil sie ein rein schwarzes Design fertigen, um dann festzustellen dass es in Verbindung mit Schrift sehr grell wirkt und auch eine Spannungsarmut aufweist. Besser ist es mit verschiedenen ähnlich dunklen Farben oder Farbverläufen zu arbeiten. Denn das menschliche Auge ist dankbar für Kontraste, Farbabstufungen und Schatten, um sich eine 3D-Welt aufzubauen.

Dieser hier gewählte mittlere Grauton bezgl. der Schrift und Überschrift ist auf dem sehr dunklen Gund relativ angenehm zu lesen. Gerne können Sie aber auch Weiss oder ein helles Grau oder auch eine andere Farbe wählen. Ändern Sie den "color-Wert" wenn Sie mögen in der Datei "format.css" bei "h2" (Überschrift) und "#sp2" (Schrift).

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